Innovation – und wie man sie am Leben hält

0
Bild: amazon.de

Bild: amazon.de

Dueck liefert in diesem Titel eine fundierte Analyse, warum Innovationen häufig so schwer zu realisieren sind – aber auch Werkzeuge und Methoden, um die notwendige Energie und das Durchhaltevermögen dafür aufzubringen.

Sie möchten etwas Neues umsetzen? Eine Idee realisieren? Dann gönnen Sie sich dieses Buch. Gewohnt klar und gut strukturiert schildert Dueck Erfahrungen und Fakten aus der Praxis. Mit der Lektüre erspart man sich einige Enttäuschungen, Irrwege und Sackgassen. Auch wenn das Buch praktische Tipps gibt, ist es trotzdem kein Ratgeber mit einfachen Rezepten. Dueck nutzt die volle Breite seiner Vita um gewonnen Einsichten zu liefern – denken sollte man dann aber noch selbst. Dabei lernt man auch die eigene Idee zu überprüfen, bevor man sich auf den steinigen Weg ihrer Umsetzung macht.

Gunter Dueck hat jahrzehntelang in Forschung und Lehre sowie in der freien Wirtschaft beim IT-Giganten IBM gearbeitet und kennt daher die Strukturen von Konzernen genau. Er hat die ärgsten Feinde des Neuen damit selbst kennen gelernt, auch in ihren weniger offensichtlichen Formen wie dem betrieblichen Vorschlagswesen oder Innovations-Direktoren samt Stab und Mitteln. Der subversive Rat dazu lautet an dieser Stelle, in einem Konzern so lange wie möglich im Untergrund die neue Idee zu verfolgen – denn wenn das Management sich erst einmal mit einer Innovation befasst, wird die Kreativität nur zu oft schnell erstickt. Zwar nicht aus bösem Willen, aber schlicht weil die bestende Organisation und ihre Prozesse nur selten zum Neuen passen.

Das Neue und seine Feinde

Innerhalb dieser innovationsverhindernden Systeme hat Dueck vier Typen von Menschen ausgemacht, mit denen man parat kommen muss:
1. Vorreiter, die das Neue an sich begeistert und die es sofort unbedingt haben wollen, schlicht weil es neu ist. Meist nur eine sehr kleine Gruppe.
2. Open Minds, die dem Neuen zwar grundsätzlich offen gegenüberstehen, aber nicht die Vorreiterrolle übernehmen möchten – eher eine große Gruppe.
3. Close Minds sind Menschen, die dem Neuen eher misstrauisch gegenüber stehen, aber zu überzeugen sind, sofern das Risiko überschaubar und schon genügend anderen Leute überzeugt sind.. Auch das ist eine große Gruppe.
4. Antagonisten schließlich sind dem Neuen gegenüber negativ eingestellt und bleiben strikt bei dieser Haltung. Auch wenn diese Gruppe klein ist, kann ein Produkt oder eine Idee an ihr scheitern – man muss zunächst die ersten drei Menschengruppen überzeugt haben, um zu verhindern, noch durch diese Gruppe und ihren Einwänden zu Fall gebracht zu werden.

Kommen Ihnen dies Charakter bekannt vor? Dann erfahren Sie im Buch auch, wie Dueck mit diesen Gruppen umzugehen gelernt hat, welche Strategien geholfen haben, aber auch wie viel Energie und Herzblut diese Überzeugungarbeit gekostet hat.

Angst vor disruptivem Wettbewerb? Könnte berechtigt sein.

Sind Sie vielleicht schon zu satt, um Gefahren durch Neues in Ihrer Branche zu erkennen? Oder halten sich für bestens aufgestellt? Dann lesen Sie dieses Buch. Es könnte sie vor dem Schicksal von Kodak oder Brockhaus retten.

Hier können Sie das Buch bestellen.

Share.

About Author

Leave A Reply